Romeo Beckham Forty Love: Der erste Trailer zur queeren Tennis-Romanze „Forty Love“ ist da – und sorgt schon vor dem Kinostart für Gesprächsstoff. Romeo Beckham gibt an der Seite von Paul Kircher sein Leinwanddebüt. Zwischen ehrgeizigem Leistungssport und unerwarteter Anziehung erzählt das französische Drama von zwei Rivalen, deren Begegnung mehr verändert als ein Spielergebnis.
Studiocanal hat die ersten bewegten Bilder veröffentlicht. Wir schauen auf die bestätigte Handlung, den prominenten Cast und die Frage, wann deutsche Fans den Film sehen können. Denn so neugierig der Trailer macht: Nicht jede Ankündigung ist bereits ein bestätigter Kinotermin.

„Forty Love“: Wenn aus Rivalität plötzlich Anziehung wird
Im Mittelpunkt des französischen Sportdramas steht Sacha Gallo, ein 21-jähriger Tennisspieler, dessen Leben vollständig auf den nächsten großen Erfolg ausgerichtet ist. Gemeinsam mit seinem Vater trainiert er für das Ziel, einen bedeutenden Titel in Paris zu gewinnen. Seine Welt ist in Übungen, Erwartungen und Resultate eingeteilt – bis ein charismatischer neuer Gegner auf den Platz tritt.
Die Begegnung fordert Sacha auf zwei Ebenen heraus. Im Match steht die gewohnte sportliche Konkurrenz im Vordergrund; außerhalb des Courts entwickelt sich eine Anziehung, mit der er nicht gerechnet hat. Genau aus diesem Gegensatz gewinnt die Handlung ihre Spannung. Liebe wird in der offiziellen Inhaltsbeschreibung zur Herausforderung, die sich nicht nach den Regeln des Wettkampfs kontrollieren lässt.
Der erste Trailer zeigt, dass die Beziehung der beiden jungen Männer keine bloße Nebenhandlung ist. Nähe, Blicke und ein Kuss machen das queere Liebesthema sichtbar. Welche Entscheidungen die Figuren treffen und wie ihre Geschichte ausgeht, ist damit allerdings noch nicht erzählt. Wer schon vor Kinostart eine vollständige Charakterentwicklung behauptet, würde den Film überinterpretieren.
Romeo Beckham Forty Love: Sein erster Schritt ins Kino
Für Romeo Beckham ist „Forty Love“ die erste größere Schauspielrolle. Bekannt wurde er bislang unter anderem als Model und als Sohn von David und Victoria Beckham. Der prominente Nachname sorgt fast automatisch für Aufmerksamkeit, doch bei einem Spielfilm muss sich auch ein bekanntes Gesicht erst als Darsteller behaupten.
Beckham spielt den neuen Rivalen, der das Leben von Sacha Gallo durcheinanderbringt. Die Hauptfigur selbst wird von Paul Kircher verkörpert. Diese Rollenverteilung ist wichtig, weil man angesichts mancher Schlagzeilen leicht annehmen könnte, Beckham stehe allein im Mittelpunkt des Films. Tatsächlich wird die Geschichte vor allem aus der Perspektive des aufstrebenden Tennisspielers erzählt.
Ob Beckham mit seiner Darstellung überzeugt, lässt sich anhand eines kurzen Trailers nicht zuverlässig bewerten. Auch eine Filmrolle erlaubt keine Rückschlüsse auf die sexuelle Orientierung des Schauspielers. Die romantische Handlung gehört zunächst den Figuren auf der Leinwand – nicht den privaten Biografien der Darstellenden.
Paul Kircher, Catherine Deneuve und ein prominenter Cast
Regie führt Pierre-Ange Carlotti, der als Modefotograf gearbeitet hat und mit „Forty Love“ seinen ersten abendfüllenden Spielfilm inszeniert. Das Drehbuch entstand gemeinsam mit Gaëlle Macé. Eine auffällige Bildsprache liegt bei diesem Hintergrund nahe, ist aber noch kein Qualitätsurteil über den fertigen Film.
Neben Paul Kircher und Romeo Beckham stehen Guillaume Canet und Benjamin Voisin vor der Kamera. Auch die französische Schauspiellegende Catherine Deneuve gehört zum Ensemble. Der Film vereint damit junge und etablierte Namen der französischen Filmwelt und bietet seinem Debütregisseur eine bemerkenswerte Besetzung.
Zu den Produktionsfirmen zählen Chi-Fou-Mi Productions, Manna Studios und Studiocanal. Als Drehorte werden unter anderem Paris und Roquebrune-Cap-Martin an der französischen Riviera genannt. Das Umfeld zwischen ehrgeizigem Leistungssport und mediterraner Kulisse unterstreicht die visuelle Grundidee des Films.
Warum queere Liebesgeschichten im Sportkino besonders wirken
Leistungssport wird auf der Leinwand oft über Disziplin, Härte und eindeutige Siegerbilder erzählt. Gefühle erscheinen dann als Ablenkung vom großen Ziel. Ein queeres Sportdrama kann genau diese Erwartungen herausfordern: Was passiert, wenn ein männlicher Konkurrent plötzlich nicht nur Gegner, sondern auch eine Person wird, nach der sich der Protagonist sehnt?
Für queere Zuschauer liegt darin eine interessante Perspektive auf Rollenbilder und Männlichkeit. Die Welt des Sports ist nicht einheitlich, aber viele Geschichten beschäftigen sich mit dem Druck, körperliche Stärke und emotionale Zurückhaltung miteinander zu verbinden. Ein Liebesfilm kann sichtbar machen, dass Zuneigung, Unsicherheit und Verletzlichkeit ebenso zum Leben eines Athleten gehören.
Die naheliegenden Vergleiche mit „Challengers“ oder der Serie „Heated Rivalry“ sind zunächst Hinweise auf ein ähnliches Themenfeld, kein Beleg für eine identische Erzählweise. Ob „Forty Love“ eine eigene Handschrift entwickelt und die Figuren differenziert zeichnet, lässt sich erst nach einer vollständigen Sichtung beurteilen.
Der erste Trailer: Worauf sich Fans einstellen können
Studiocanal hat den offiziellen Trailer im Oktober 2026 veröffentlicht. Darin treffen sportliche Rivalität und intime Szenen aufeinander. Die Vorschau macht den Ton des Films erkennbar, verrät aber weder den gesamten Verlauf der Beziehung noch den Ausgang des Wettkampfs.
Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, kann den offiziellen Trailer bei Studiocanal ansehen. Wir verlinken bewusst die ursprüngliche Veröffentlichung, statt fremde Videos erneut hochzuladen oder zweifelhafte Kopien einzubetten. So bleibt die Quelle nachvollziehbar und die Rechte der Filmproduktion werden respektiert.
Für viele Fans dürfte der Trailer der erste Kontakt mit dem Projekt sein. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Figuren statt nur auf den bekannten Nachnamen. Die spannendste Frage lautet nicht, ob Romeo Beckham in einem queeren Film mitspielt, sondern ob die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren emotional glaubwürdig erzählt wird.
Jetzt den offiziellen Trailer ansehen
Die ersten bewegten Bilder zur Tennis-Romanze zeigt Studiocanal auf YouTube: „FORTY LOVE“ – offizieller Trailer ↗.
Kinostart: Frankreich im November, Deutschland noch offen
Als konkreter Kinostart ist bislang der 25. November 2026 für Frankreich bestätigt. Für eine internationale Auswertung wird 2027 genannt. Ein offizieller deutscher Kinostart ist derzeit nicht verlässlich angegeben. Auch für einen deutschen Streamingdienst liegt noch keine gesicherte Ankündigung vor.
Wer in Deutschland auf den Film wartet, sollte deshalb aufmerksam bleiben, aber nicht bereits mit einem festen Datum planen. Festivalvorführungen, Verleihentscheidungen oder spätere Streamingverträge können einen Startkalender verändern. Solange diese Informationen nicht offiziell vorliegen, wären konkrete Angaben reine Spekulation.
Für GayCrew bleibt „Forty Love“ auf der Beobachtungsliste. Wenn ein deutscher Trailer, ein konkreter Kinotermin oder ein bestätigter Streamingstart bekannt wird, können wir den Artikel mit neuen Fakten ergänzen. Bis dahin ist die Veröffentlichung des ersten Trailers die aktuelle Nachricht.
GayCrew-Fazit: Mehr als ein prominenter Nachname
„Forty Love“ verbindet den Druck des Tennisprofisports mit einer queeren Liebesgeschichte zwischen Rivalen. Das ist ein reizvoller Stoff für ein Kinojahr, in dem romantische Sportgeschichten wieder viel Aufmerksamkeit bekommen. Mit Paul Kircher und Romeo Beckham im Zentrum sowie einem erfahrenen Ensemble rundherum hat das Projekt eine klare Ausgangslage.
Ob daraus ein überzeugender Film wird, ist noch offen. Aber gerade die Frage, wie sportlicher Ehrgeiz und persönliche Sehnsucht einander beeinflussen, macht neugierig. Queere Liebe muss im Kino nicht immer außerhalb großer, publikumswirksamer Genres erzählt werden – sie kann auch mitten auf dem Tennisplatz stehen.
Für alle, die schon jetzt einen Eindruck gewinnen möchten, führt der direkte Weg zum offiziellen Trailer. Wir berichten weiter, sobald ein deutscher Kinostart bekannt ist. Bis dahin bleibt die Vorfreude auf eine Geschichte, in der ein Match womöglich nur der Anfang ist.
Quellen und weiterführende Informationen
Crew United – geprüfte Produktionsdaten und Frankreich-Kinostart · FirstShowing – Trailer und offizielle Synopsis · JustWatch – deutscher Überblick. Weitere Geschichten findest du in den GayCrew News.